| bis 17. Januar 2010 |
„ars viva“-Preisträger mit großen Einzelausstellungen geehrt
Der Kulturkreis freut sich, auf die Einzelausstellungen von Thomas Demand („ars viva“-Preisträger 1995) in der Neuen Nationalgalerie Berlin und Beate Gütschow („ars viva“-Preisträgerin 2006) in der Kunsthalle im Lipsiusbau in Dresden hinzuweisen.
Beate Gütschow wurde 2006 mit dem „ars viva“-Preis für Bildende Kunst zum Thema „Erzählung / Narration“ ausgezeichnet. Im Zusammenhang mit der Ausstellung in Kooperation mit der Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, entschied sich der Kulturkreis ein Werk der Künstlerin anzukaufen und an die Staatlichen Kunstsammlungen zu schenken. Diese Schenkung war u.a. ausschlaggebend, die aktuelle Einzelausstellung mit der Künstlerin zu realisieren.
Thomas Demand erhielt 1995 den „ars viva“-Preis zum Thema „Fotographie“.
Beate Gütschow – place(ments)
Ausstellungsdauer: 11. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010
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Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Kunsthalle im Lipsiusbau
Georg-Treu-Platz 1, 01067 Dresden
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
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Unter dem Titel place(ments) präsentiert die Kunsthalle im Lipsiusbau der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 11. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010 eine umfangreiche Ausstellung von Beate Gütschow (*1970). Zu sehen sind Landschaftsfotos, mit denen die Künstlerin international bekannt wurde und neue Arbeiten aus ihrer Serie von Stadtlandschaften. Erstmals zeigt sie in der Ausstellung in Dresden auch Fotografien ihrer neuesten Serie I (Innenräume).
Beate Gütschows Fotografien erscheinen auf den ersten Blick als naturgetreue Wiedergabe einer existierenden Wirklichkeit. Die dargestellten Motive sind jedoch am Computer zusammengesetzt. Sie bestehen aus bis zu 100 Einzelteilen, die sie an unterschiedlichen Orten fotografiert und zur Weiterverwendung in einem Bildarchiv gesammelt hat. Jedes Einzelteil verweist auf die Realität, als Ganzes sind die Bilder jedoch eine vollkommene Fiktion.
Weiter Informationen finden Sie hier.
Thomas Demand – Nationalgalerie
Ausstellungsdauer: 18. September 2009 bis 17. Januar 2010
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Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch: 10 – 18 Uhr
Donnerstag: 10 – 22 Uhr
Freitag, Samstag: 10 – 20 Uhr
Sonntag: 10 – 18 Uhr
Montags geschlossen
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Thomas Demand (*1964), einer der einflussreichsten und führenden Künstler unserer Zeit, wird in der Neuen Nationalgalerie ab September 2009 eine umfassende Einzelausstellung zeigen. Es ist die bislang größte Präsentation seines Werkes hierzulande, während ihm beispielsweise in London, New York und Zürich bereits umfängliche Ausstellungen gewidmet wurden. Die Ausstellung Nationalgalerie ist jedoch keine retrospektiv angelegte Überblicksschau, sondern widmet sich dezidiert einem Thema, vielleicht dem wichtigsten in Demands facettenreichem Werk: Deutschland. Somit ist auch der Zeitpunkt dieser Ausstellung nicht zufällig gewählt, sondern fällt mit den Jubiläen zweier grundlegender historischer Ereignisse in der deutschen Geschichte zusammen: der Gründung der Bundesrepublik Deutschland vor 60 Jahren und dem Mauerfall vor 20 Jahren.
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